Dorthin, wo das Evangelium auf die Erde kam

8,50 

Die letzte Pilgerreise von Bischof Reinhard Lettmann

Autor: Ludger Bornemann

Paperback | 64 Seiten | 24 x 17 cm | ISBN 978-3944974-00-2 | dialogverlag 2015

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Beschreibung

Als junger Theologiestudent hatte Reinhard Lettmann seine Liebe zu den Bibelwissenschaften, besonders zum Alten Testament, entdeckt. Aber der damalige münstersche Bischof Michael Keller brauchte einen Fachmann des Kirchenrechts. So kam Lettmann nach Rom, um dort seine Promotion zum Dr. iur. can. zu schreiben. Die Aufgaben – als bischöflicher Sekretär bei Bischof Höffner, als junger Generalvikar, als Weihbischof und schließlich seit 1980 als Bischof von Münster – beanspruchten ihn, da war keine Zeit und Gelegenheit für den alten Traum. Es sollte fast 40 Jahre dauern, bis es zum 60. Geburtstag zum ersten Mal eine Reise ins biblische Land gab – ins Heilige Land, das sowohl Landschaft des Alten Testaments als auch das Land Jesu Christi geworden ist.

Je öfter Reinhard Lettmann das Heilige Land besuchte, umso mehr spürte er die Zerrissenheit und litt darunter, wie sehr die extremen Positionen bei manchen Gruppen auf israelischer und palästinensischer Seite ein friedliches Miteinander torpedierten. Genau da spürte man bei ihm den „pontifex“, seine Sehnsucht nach „Brückenbauern“ . Wie sehr brauchten doch die alten heiligen Erinnerungsorte der Heilsgeschichte die Ergänzung durch die Erfahrung der Begegnung mit „lebendigen Steinen“: Menschen, die sich aus dem Glauben heraus engagieren für die Nöte der anderen. Sehr praktisch in Schulen und Gästehäusern, in Krankenhäusern, Altenheimen und Klöstern. So wie zu seinen Reisen immer die Begegnungen mit vielen einheimischen Menschen gehörten, so sollte auch diese Reise zu seinem 80. Geburtstag Begegnungen für die Pilger enthalten.

Einige Zeit ist inzwischen vergangen. Bischof Reinhard ist im himmlischen Jerusalem angekommen. Die Erinnerung an seine Besuche hier sind immer noch lebendig, bei mir und bei vielen anderen im Heiligen Land. Vor allem diese letzten Tage mit ihm verbringen zu dürfen, ist auch ein großes Geschenk gewesen, ein Glaubenszeugnis – eine letzte Predigt, wie Erzbischof Werner Thissen es genannt hat. In disem Buch versuche ich, etwas davon zu dokumentieren.

 

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