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Chronik der kath. Kirche in Mecklenburg 1961 bis 1990

24,60 

Gerog M. Diederich

Hardcover | 944 Seiten | 21,5 x 16 cm | ISBN 978-3-9814985-4-7 | Heinrich-Theissing-Institut

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Beschreibung

Zum ersten Mal wird die Geschichte der katholischen Kirche Mecklenburgs vom Jahr des Mauerbaus bis zum Ende der DDR beschrieben. Es ist die Geschichte einer kleinen Diasporakirche, die durch die innerdeutsche Grenze von ihrem Mutterbistum Osnabrück getrennt wird und jetzt ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen muss. Um unter der glaubensfeindlichen Diktatur zu überleben, war eine ständige Balance zwischen Widerstand und Anpassung notwendig.

Im Mittelpunkt der Darstellung steht das Wirken der Bischöfe. die diese Kirche nacheinander geführt und geleitet haben. Aber auch die Arbeit des Klerus und aller Mitarbeiter in Seelsorge, Caritas und Verwaltung, sowie die selbstlose Tätigkeit Tausender ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen aus den Gemeinden findet sich in den neun Kapiteln des Buches wieder. Dabei geht es nicht nur um treue Mitarbeit in der Kirche, sondern auch um Verrat, um Spitzel und Staatssicherheit.

Der Weg der katholischen Kirche in Mecklenburg war durch staats- und kirchenpolitische Bedingungen im geteilten Deutschland und Europa bestimmt. Über Jahre hinweg schien alles auf ein neues Bistum Schwerin hinauszulaufen. Mit Mauerfall und deutscher Einheit ergab sich dann als unerwartete Möglichkeit der Übergang in eine neues Erzbistum Hamburg. Diese Geschichte der Jahre 1990 bis 1994 wird in einem gesonderten Kapitel im Anhang des Buches beschrieben.
Mit dem hier vorliegenden dritten Band der Chronik ist die Dokumentationsreihe “Kirche unter Diktaturen” abgeschlossen. Orts- und Personenregister sowie eine Übersicht zur Gemeindeentwicklung von 1961 bis 1994 findet man in einem beigelegten Heft.

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